Amphibien wandern wieder: Straßensperrung ab 10. März

Wenn im Frühjahr die ersten milden Tage kommen, kriechen Frösche und Kröten über Wälder, Wiesen, Äcker und Straßen zu ihren Laichgewässern (Weiher Walter-Schleich-Str., Biotope an der Moosstr., Mondscheinweiher in Puchheim, Gartenteiche), um sich zu paaren, Eier abzulegen und mit ihrem Konzert laue Sommernächte zu erfüllen. Wegen der Gefährdung auf den Straßen und selten gewordenen Laichgewässern stehen 13 der 20 Amphibienarten in Bayern auf der Roten Liste.

Straßensperrung ab 10. März 2017
Zum Schutz der Tiere wird die Olchinger Straße ab 10. März 2017 täglich von 19 Uhr bis 6 Uhr gesperrt. Die Maßnahme dauert ca. 4 bis 6 Wochen. Wir bitten hierfür um Verständnis. Bitte beachten Sie auch die Hinweisschilder. Der beste Schutz ist, die Straßen nachts zu meiden. Falls das nicht geht, bitte Schritt-Tempo fahren und den Tieren ausweichen.

Erdkröte AmphibienwanderungIn Eichenau gibt es den Gras-, Laub- und Teichfrosch sowie die Erdkröte (siehe Foto links) und den Bergmolch. Diese sind bei Einbruch der Dunkelheit und in der Morgendämmerung, wenn die Temperatur über 6 °C liegt, häufig anzutreffen, und zwar auf der Olchinger Straße, dem Föhrenweg, dem Puchheimer Weg und auf der Scharwerkstraße, außerdem im Gebiet um den Kiesweiher zwischen der Walter-Schleich-Straße und der Moosstraße. Als Erkennungsmerkmal kann folgendes gelten: Wenn es warm ist, bewegen sich die Tiere, ist es kühl, sitzen sie relativ starr. Männliche Kröten halten sich meist aufrecht und sehen wie kleine, ca. 6 cm hohe Dreiecke aus. Weibliche Kröten und Frösche hingegen sitzen geduckt und sehen wie ein großes dürres Ahornblatt aus. Die ca. 10 cm langen Molche sehen auf den ersten Blick schwarzen Holzstückchen ähnlich.

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