Rechtswidrige Fußgängerüberwege

Warum Zebrastreifen in Eichenau verschwinden

Im Zuge der Prüfung der Zulässigkeit von Zebrastreifen (Fußgängerüberwegen) stellte sich heraus, dass in Eichenau keiner der vorhandenen angelegten Fußgängerüberwege als Dauerverwaltungsakt rechtlich Bestand haben kann. Die erforderliche Anzahl von 200 Fahrzeugen auf der Fahrbahn in der Stunde und 50 Personen, die innerhalb einer Stunde in der Spitzenzeit queren, wurde entweder bei der einen oder bei der anderen Maßgabe mit einer einzigen Ausnahme nicht erreicht. Dabei erfolgten die Zählungen regelmäßig zu Schulanfang, um entsprechend hohe Zahlen feststellen zu können.

Die Zebrastreifen stellen, wenn sie die rechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllen, eine Scheinsicherheit für die Nutzer dar. Tatsächlich ist es so, dass bei Unfällen die Nutzer dieser Zebrastreifen so zu behandeln wären, als hätte der Zebrastreifen nicht existiert. Dies ist jedoch völlig widersinnig, sodass die Gemeinde Eichenau vor einigen Jahren entschieden hat, diese sukzessive zu entfernen. Aus diesem Grunde sind in den vergangenen Jahren bereits vor allem an der Roggensteiner Allee zahlreiche Zebrastreifen verschwunden.

Bei Instandhaltungsmaßnahmen von Straßen werden nach und nach auch die weiteren Zebrastreifen entfernt werden. Zuletzt traf dies die bereits vor Monaten beauftragte Überarbeitung der Schulstraße. Dort erneuerte die Gemeinde die Deckschicht von der Zugspitzstraße bis fast hin zur Hauptstraße. Leider geschah dies ausgerechnet in der Woche des Schulbeginns, was so keineswegs geplant war. Zunächst hatten wir mit einer Durchführung im Oktober gerechnet.

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