Google Street View – Widerspruch gegen Street View-Bilder muss erneuert werden

Google hat angekündigt, ab dem 25. Juli 2023 neue Street View-Bilder aus ganz Deutschland zu veröffentlichen. Die Aufnahmen der digitalisierten 360-Grad-Panoramabilder stammen von Kamerafahrten aus dem Jahr 2022 und von Fahrten, welche ab dem 22. Juni 2023 in ganz Deutschland durchgeführt werden.

Wenn Sie Ihr Grundstück, Haus oder Wohnung verpixeln lassen und damit der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch Google widersprechen möchten, muss direkt bei Google ein Widerspruch eingereicht werden.

Da Google vor der Veröffentlichung der neuen Street View-Bilder das mehr als 13 Jahre alte Bildmaterial inklusive der Unkenntlichmachungen entfernt, entfalten die seinerzeit eingereichten Anträge/ Wiedersprüche keine Rechtswirkung mehr.

Für die neuen Aufnahmen müssen Anträge und Widersprüche gänzlich neu eingereicht werden.  

Gesichter, Kennzeichen und Nummernschilder werden laut Google automatisch verpixelt bzw. unkenntlich gemacht.

Ein Widerspruch kann vor und jederzeit auch nach Veröffentlichung des neuen Bildmaterials unter folgenden Kontaktmöglichkeiten eingelegt werden:

  1. Per E-Mail an:
    [Klicken für E-Mail]
  2. Per Formular:
    https://support.google.com/maps/contact/street_view_de_ppoo
  3. Per Brief an:
    Google LLC, Betr.: Street View, PO Box 111607, 20416 Hamburg
  4. Über das „Problem melden”-Feature von Google Street View:
    Der Dienst Google Street View bietet auf jeder der angezeigten Aufnahmen bei der Standortanzeige im Dreipunktmenü den Menüpunkt „Problem melden” bzw. „Report a problem”.

Weitere Informationen zu „Google Street View, Apple Look Around und Co.: Wie man der Veröffentlichung von Fotos widersprechen kann“ finden Sie auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz unter

www.vis.bayern.de/digitale_welt/social_media_neue_dienste/streetview.htm oder unter www.datenschutz-hamburg.de/pages/google-streetview-2023

 

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