Die Ausstellung „Wir Menschen“ zeigt Gemälde und Drahtzeichnungen. Sie bringt drei Eichenauer Künstlerinnen zusammen, deren Werke das vielschichtige menschliche Sein zum Inhalt haben. Im Zentrum steht ein Dialog über Individuen und Gruppen: Während die Einzelporträts zur direkten Begegnung mit den Betrachtenden einladen, geht es in den Gruppenbildern um soziale Dynamiken. Sie machen Momente der Verbundenheit erfahrbar, zeigen aber auch Isolation oder die Entstehung von Gemeinschaften.
Durch Kombination der unterschiedlichen Handschriften der Künstlerinnen entstehen neue inhaltliche Zusammenhänge.
Dagmar Horn-Schmid 
40 Jahre lang engagierte sich Dagmar Horn-Schmid als Sozialpädagogin in der Kinder- und Jugendhilfe. Jetzt im Ruhestand gilt ihre Liebe ihren kleinen Enkelkindern und der Kunst. Seit vielen Jahren besucht sie Kurse in freier Malerei bei Hanna Strahl. In ihren Arbeiten nutzt sie den Pinsel um Stimmungen und Emotionen zu verarbeiten und ihnen Gestalt zu geben. Sie malt überwiegend mit Acryl auf Leinwand.
Jedes Werk ist ein Ringen um Farbe, Form und Licht.
Gemeinsam mit Hanna Strahl und dem Kulturverein Eichenau war sie an verschiedenen Ausstellungen beteiligt.
Irmfried Nester

Irmfried Nester lebt und arbeitet in Eichenau. Ihr künstlerisches Motto lautet „Farbe – Form – Bewegung“, das sie in der Malerei, in Skulpturen und in der Objektkunst umsetzt. Ihre Ausbildung absolvierte sie bei akademischen Künstlern, unter anderen in der Malschule Zeiler in München, sowie bei Willi Sieber und Peter Casagrande an der Kunstakademie Bad Reichenhall. Sie war Gründungsmitglied und langjährige Vorständin des Kunstforum allingas in Alling und blickt auf zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen zurück. Ihre Werke wurden im Landkreis Fürstenfeldbruck, in München sowie international in Österreich, Ungarn und Finnland gezeigt.
Susanne Sommer 
Susanne Sommer studierte Kunst auf Lehramt in Köln und Tilburg (Niederlande) und ist heute als Floristmeisterin tätig. Die tägliche Kreativität fließt gewissermaßen in ihre Kunst ein – das Material ihrer „Drahtgesichter“ stammt aus der Floristikwerkstatt. Ihre Drahtzeichnungen fangen die Stimmung von Gesichtern mit nur einer einzelnen Linie ein. Werden mehrere Gesichter nebeneinander gestellt, erzählen sie Geschichten über menschliche Beziehungen.
Neben dieser Technik arbeitet Sommer unter anderem mit Siebdruck. Sie war Preisträgerin des Förderpreises „Junge Kunst“ (Sundern) und stellte in Köln, Arnsberg, Meschede und Marsberg aus und initiierte das Eichenauer Gemeinschaftsprojekt „Die Hängenden Gärten“.
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden: Mo, Do, Fr von 08-12 Uhr und Di von 15-18 Uhr.
Wir danken Peter Münster, Stefanie Hoffmann und dem Hängeteam vom Bauhof herzlich für die Gelegenheit zu dieser Ausstellung!
Dagmar Horn-Schmid, Irmfried Nester, Susanne Sommer |